Treffpunkt

Zwei Tage in Loccum für Studierende aus ganz Niedersachsen

Sterben, Tod und Trauer - Wie gehe ich mit heiklen Themen in der Schule um?

Das Thema unseres Treffpunktes 2020 klingt auf den ersten Blick sehr dunkel und ernst. Wir möchten euch stärken, euch persönlich und im Unterricht solchen Themen zu stellen und werden mit vielen verschiedenen Workshops, Diskussionen und Angeboten gemeinsam Licht in dieses dunkle Thema bringen. 

Hier findet ihr die Ausschreibung und das Programm:
Für die Belange rund um das Thema Tod in Schule und Religionsunterricht sind besondere Zugänge und Auseinandersetzungen gefragt. Denn oft spielen nicht nur fachliche Aspekte und lebensweltliche Erfahrungen eine Rolle, sondern auch persönliche Berührungen. Der diesjährige Treffpunkt befasst sich mit (rituellen, seelsorgerlichen, liturgischen etc.) Begegnungsformeri aus dem Schulleben und schließt das Kennenlernen von lebendigen Möglichkeiten für das Unterrichten. Es ist Raum für die eigenen Fragen, in Gruppen praktische ZUgänge zu Religion finden und in der Tagungsgemeinschaft spirituelle Erfahrungen gewinnen. Es gibt Impulse zur StärkUng, um Sicherheit dafür zu gewinnen, mit Kindern und Jugendlichen über diese heiklen Themen ins Gespräch zu kommen, und die eigenen Positionen zu stärken. Auch für Praxis ist Zeit!
Das Religionspädagogische Institut Loccum ist ein Ort zwischen Universität, Kirche und Schule, der Angebote zur Begleitung auf dem Weg in religionspädagogische Berufe anbietet. Die nahe Klosterkirche gibt Raum für spirituelle Begehungen. Der Treffpunkt Studierende ermöglitht Begegnungen mit Studierenden anderer Studienorte und Menschen rund um den Klosterkirchturm.

Herzlich willkommen in Loccum!
Uta Nadira Giesel, Dr. Barbara Hanusa, Dr. Helga Kramer, Daniel Küchenmeister, Angelika Wiesel
Mentorat zur Begleitung von Lehramtsstudierenden   

Dr. Silke Leonhardt, Rektorin des RPI

Ein Bericht vom Treffpunkt 2018: "Ich setzte meinen Fuß in die Luft und sie trug."

50 Studierende aus fünf Universitätsstädten waren im April 2018 der Einladung des Mentorats und des Religionspädagogischen Instituts Loccum zum Treffpunkt Studierende gefolgt. In Workshops, kurzen Vorträgen und gemeinsamen Aktionen ging es um das, was trägt - im Studium, im Leben und im zukünftigen Beruf. Eine Kirchenführung im Kerzenschein in der Klosterkirche und Zeit zum Gespräch auf der Wiese machen das Studieren an diesem  besonderen Ort aus.

Eindrücke vom Treffpunkt 2018

Was für den Lebensalltag trägt, wurde durch Prof. Dr. Hans-Martin Gutmann (Universität Hamburg) lutherisch buchstabiert, unterfüttert durch Klavierjazz und mündete in eigens gestalteten Tweets der Studierenden. In Workshops lernten die Studierenden mit Dozierenden aus dem RPI Praxisbezüge wie Inklusion (Birte Hagestedt), Bibliolog (Andreas Behr) und Schulseelsorge (Bettina Wittmann-Stasch und Astrid Lier) kennen und kamen ins Gespräch über die zweite Ausbildungsphase anhand der Erfahrungen eines Junglehrers (Marcel Kalski). Ein besonders berührendes Erlebnis war für viele die liturgische Nacht in der mit Kerzen erleuchteten Klosterkirche. „Hier konnte ich so richtig gut vom Alltag runterfahren und zu mir selbst finden“, resümierte ein angehender Gymnasiallehrer aus Hannover.

Vom Studi zum Profi – Wie gewinne ich eine religionspädagogische Haltung?“, fragte Dr. Barbara Hanusa als regionale Beauftragte für Kirche und Schule am zweiten Tag. Auf der Basis von Hartmut Rosas Resonanzansatz ermutigte sie die Studierenden dazu, im Studium „Themen zu wählen, für die sie brennen“, und betonte die Bedeutung von fruchtbaren Beziehungen zu Dozierenden und resonanten Begegnungsorten. „Diese Tage im Loccum waren so ein Ort für mich“, äußerten viele Studierende in den anschließenden Diskussionsgruppen.

Mentorat für Lehramtsstudierende / RPI Loccum, 12.04.2018

RPI Loccum

Das Religionspädagogische Institut Loccum ist während der zwei Tage unserer Gastgeber. Es hat ein breites Angebot an Fortbildungen und Materialien für Religionsunterricht in allen Schulstufen.

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